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Marie-Aude Murail:
Baby-sitter blues
Das Buch handelt von Emilien, dem das Geld zum Kauf eines Videorecorders fehlt und der deshalb als Babysitter jobbt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den sehr unterschiedlichen Kindern kommt er immer besser zurecht, doch andere Probleme kommen auf ihn zu. So erzählt er beispielsweise jedem, weil ihm sein Job in der Öffentlichkeit peinlich ist, dass er mit den Kindern verwandt ist, was zu komplizierten Verwandtschaftsverhältnissen führt. Gegen Ende des Buchs gibt Emilien das Babysitten auf und versucht sich als Nachhilfelehrer für ein kompliziertes und etwas komisches Mädchen, um an das fehlende Geld zu gelangen.
Das Buch ist verständlich und interessant geschrieben und relativ einfach zu lesen. Es ist sehr amüsant, vor allem im ersten Teil, und voller Emotionen. Emilien ist eine Hauptperson, den man sich gut vorstellen und mit dem man gut mitfühlen kann.
(Andreas Platz)
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