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Vincent Cuvellier
Kilomètre zéro
Das Buch "Kilomètre Zéro" von Vincent Cuvellier ist aus der Sicht des zwölfjährigen Benjamin geschrieben. Seine Eltern leben getrennt und er wohnt bei seiner Mutter.
In den Sommerferien kommt sein Vater plötzlich auf die Idee, mit seinem, bisher von ihm vernachlässigten Sohn, Frankreich zu durchwandern. Ben ist anfangs wenig begeistert, zu zweit mit seinem Vater zu campen und bis zu den Pyrenäen zu marschieren, aber nach und nach verstehen sich die beiden immer besser, oder lernen zu-mindest, den anderen zu ertragen.
Auf ihrer Reise erleben sie viel und lernen die unterschiedlichsten Leute kennen. Auch der Witz kommt in diesem Buch nicht zu kurz. So wachen unsere beiden Helden beispielsweise eines Morgens auf und eine leibhaftige Kuh streckt ihnen im Zelt den Kopf entgegen.
Das Buch hat 172 Seiten, was jedoch nicht bedeutet, dass es besonders lang ist. Vielmehr ist die Schrift sehr groß gedruckt, und auch vom Schwierigkeitsgrad her ist "Kilomètre Zéro" als weniger anspruchsvoll zu bezeichnen. Um den Kontext des Buches zu verstehen, ist eigentlich gar kein Wörterbuch nötig. Man stößt ganz selten auf Vokabeln, die man als Elftklässler nicht zumindest schon einmal gehört hat. Aus diesem Grund wäre das Buch auch schon ab etwa der 9.Klasse als Französischlektüre geeignet, zumal sich jüngere Schüler wohl noch besser mit der erst zwölf Jahre alten Hauptfigur identifizieren können.
Insgesamt fand ich das Buch recht unterhaltsam (für eine Schullektüre sogar sehr gut), denn auch in der 11.Klasse kann man sich noch gut in Benjamins Situation hineinversetzen. Außerdem hat mir die realitätsnahe, lustige Erzählweise gefallen.
(Nikolai Knapp 11c)
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