Romain Gary
La vie devant soi


LIEBE - was ist das eigentlich?
Diese Frage stellt sich ein 9-10 Jahre alter Muslim - Momo. Er und sechs weitere Kinder werden von der 65-jährigen Jüdin Mme Rosa in einer armseligen Wohnung erzogen.
Momo, der im sehr gefühlvoll und anschaulich geschriebenen Roman nach seiner wahren Identität sucht, findet letztendlich die Antwort auf seine Frage, nachdem er Mme Rosa aufgrund ihrer Krankheit und ihres hohen Alters verliert. Seine wahre Identität findet er im Laufe der Geschichte - aber ob diese jetzt noch so wichtig ist für ihn?
Lest selbst !!!

Ein sehr einfühlsamer und realistisch geschriebener Roman, der keine wirkliche Handlung beinhaltet, sondern sich sehr stark auf die Gefühle und Gedanken der beiden Hauptpersonen Mme Rosa und Momo und deren Verhältnis zueinander konzentriert.
Sprachlich betrachtet hat Romain Gary den Roman einfach und verständlich gestaltet, ohne dabei die Ausdrucksstärke der Emotionen und Gedanken zu beeinträchtigen. "La vie devant soi" ist als Lektüre für die 10. Klasse aufwärts und für Schülerinnen und Schüler, die sich für Gefühle, Gedanken und zwischenmenschliche Beziehungen interessieren, zu empfehlen.

(Caroline Beierlein, K12)
Leseprobe

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Projekt einer High School aus Kanada

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