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Eric- Emmanuel Schmitt:
Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran
Moïse, ein jüdischer Junge, wohnt alleine mit seinem Vater, der ihm kaum Beachtung schenkt und nie zu Hause ist, in der Rue Bleue. Ablenkung vom tristen Alltag findet er nur bei den Mädchen aus der Rue Paradis und bei Monsieur Ibrahim, dem Araber der Straße, der eigentlich keiner ist. Araber sein, das heißt nach Mitternacht und am Sonntag geöffnet zu haben.
Allerdings freundet er sich nur langsam mit Monsieur Ibrahim an. Dieser zeigt ihm, wie schön das Leben sein kann und gibt ihm Hoffnung, wo keine Hoffnung mehr ist. Dabei beruft er sich immerzu auf "seinen Koran".
Leicht zu lesen, amüsant (obwohl auch manchmal irre traurig), hilft einem, das Leben mit anderen Augen zu sehen, auch wenn man weder Jude noch Moslem ist. Und das Buch ist nicht allzu dick, man kann es innerhalb eines Tages lesen.
Anna Müller (K12)
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