Die Fachschaft Geographie besucht das Tonwerk Klingenberg
Sieben Lehrkräfte des JBG fanden sich an einem regnerischen Donnerstag im Juli 2007 im Tonwerk Klingenberg ein, gespannt auf das, was in etwa 70 Metern unter Tage so zu erwarten sein würde.
Jeder Teilnehmer konnte sich im Vorfeld auch mittels des gut dokumentierten Internetauftritts des Tonwerks (www.tonwerk-klingenberg.de) darüber informieren.
Trotzdem zeigte sich jeder einzelne tief beeindruckt durch die unmittelbare Erfahrung unter Tage. Bei so manchem stellte sich ganz unweigerlich auch ein etwas mulmiges Gefühl ein, als es mit dem klapprigen, aber durchaus sicheren Aufzug abwärts ging.
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Nachdem Bergwerksingenieur Eckhart Ehrt die Teilnehmer mit Helmen und Schutzanzügen ausgestattet hatte, gab er einige grundlegende Informationen über Geschichte und wirtschaftliche Entwicklung des Tonwerks.
Anschließend wurde in einer Abbautiefe von 70 Metern das Stollensystem in Augenschein genommen und u. a. der Ton auf seine Konsistenz und Plastizität hin untersucht (u. a. mit Hilfe einer Schmier- und Kauprobe - die beste Qualität hat einen "zarten Schmelz").
Dabei wurde die ständige Verformung des Tons durch den hohen Auflastungsdruck in jedem Stollen greifbar.
Ebenso erfuhren die Teilnehmer eindrucksvoll die Arbeitsbedingungen unter Tage bei hoher Feuchtigkeit, niedrigen Temperaturen und künstlichem Licht ebenso wie die Lautstärke beim Arbeiten mit dem Pressluftspaten.
Geologische Aspekte und ein Ausblick auf die möglichen Zukunftsperspektiven des Bergwerks rundeten die Veranstaltung ab.
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Wir danken Herrn Ehrt und seinen Mitarbeitern für die freundliche Aufnahme und die spannenden und erhellenden (!) Einblicke in die Arbeit unter Tage!
Glückauf!
B. Weitz
für die Fachschaft Geographie
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