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Hoffnungsvolle Talente Jazz-Nachwuchs-Musiker des Johannes-Butzbach-Gymnasiums begeistern im Hofgarten Kleinheubach. Mühelos hat die Big Band des Johannes-Butzbach-Gymnasiums den Kleinheubacher Hofgarten mit etwa 500 Sitzplätzen gefüllt. Die Musikpädagogin und Bandleaderin Martina Gronemann hatte für die Jazz - Freunde ein vorzügliches Programm vorbereitet. Dazu brachte sie hochkarätige Gäste aus der Szene mit: das Frankfurter Trio "Fragile" mit der prominenten Sängerin und Jazzpianistin Petra Woisetschläger, dem Bassisten Udo Betz und dem spanischen, aus Barcelona stammenden Rhythmus-Professor José J. Cortijo, der zur Zeit an der Staatlichen Musikhochschule Mannheim Latin Percussion lehrt. Es war musikalischer Hochgenuss und Lehrstunde zugleich, was die Zuhörer erwartete. Wunderbare, geschulte Stimme Woisetschläger verfügt über eine wunderbare, geschulte Stimme und ist gleichzeitig eine souveräne Pianistin, die sich selbst begleitet und den herrlichen Sound des Trios weitgehend bestimmt. Ihre Musikalität und Größe schlug sich unter anderem in dem herben "Moondance" von Morrison, dem beschwörenden "Get out of town", der Filmmusik "I am calling you" und Peter Gabriels "Digging in the dirt" beeindruckend nieder. Perfekt die eigenwilligen Percussion-Soli von José Cortijo und der Umgang von Betz mit dem Kontrabass, den er zum Schwingen und Singen brachte. Nummern wie "Nutbush", "I got stones" und "Baby love" waren eine Offenbarung. Zuvor hinterließ die blendend vorbereitete Gymnasial-Band einen feinen Eindruck. Tosender Beifall für Jazz-Ensemble Sie hatte Nummern wie "Don`t you worry `bout a thing", das wunderschöne Alt-Sax-Solo aus der romantischen Ballade "Breathe" mit Andrea Dassing, "A salute to Benny Goodman" und das südamerikanische "Muy caliente" im Gepäck. Bei dem Ohrwurm "Night and day" von Cole Porter übernahm Petra Woisetschläger den Gesangspart - welch eine Bereicherung. Dazu kommen die Solisten der Band: Sven Packhäuser und Sebastian Gerber am Tenorsaxophon, Jan Moritz Eilers am Klavier, Steffen Hench an der Trompete, David Fleischmann an der Posaune und Felix Wöber am Schlagzeug. Schon für den Jazzstandard "Zoot suit riot" von Steve Perry bekam das Jazz-Ensemble tosenden Beifall. Stimmungsvoll und knackig Mit der attraktiven Bläsercombo war der Jazz-Nachwuchs unter Cornelia Rau würdig vertreten, der die Eröffnungsnummer "Helly Dolly" stimmungsvoll und knackig zum Besten gab. Auch "Fiddler on the roof" aus dem gleichnamigen Musical hörte sich gut an. Unter den 25 Jungmusikern wachsen ohne Zweifel hoffnungsvolle Talente heran. Die Moderation übernahmen Maria Bauer und Peter Straub. (Quelle: Wolfgang Tulaszewski, in: Bote vom Untermain, 5. Mai 2009) |
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